Über den geistlichen Kampf

Artikel-Nr.: 2283
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Inhalt
Der Mönchsvater Pachom (287–347) ist als der „Vater der Koinobiten“ bekannt, d.h. als der Gründer und Leiter vom Brüdern im bewusst gemeinsamen Leben. Er war ein genialer Organisator und hat uns die erste Mönchsregel hinterlassen, aus der manchen spätere geschöpft haben, z.B. der hl. Benedikt. Pachom hat uns auch zwei Katechesen hinterlassen, die in diesem Bändchen erstmals auf Deutsch veröffentlicht werden. Die eine ist sehr lang, die andere ganz kurz. Die lange richtet sich „an einen grollenden Mönch“ und greift so ein Problem auf, das im gemeinsamen Leben nicht ausbleiben kann, weil zwischenmenschliche Konflikte unausweichlich sind. Auf die Frage, wie man damit geistlich umgehen soll, gibt die Katechese eine Antwort. Sie ist so unförmig lang, weil spätere Generationen daran weiter gearbeitet haben, was beweist, dass das Grundproblem immer aktuell ist, wo Menschen miteinander leben. – Die zweite Katechese stellt eine Einladung der Brüder zum jährlichen Osterkapitel der Pachomianer dar, eine der beiden Hauptversammlungen der gesamten Bruderschaft im Jahr. Sie will die Mönche innerlich darauf vorbereiten, mit „geheiligten Seelen und Leibern“ das Paschamysterium zu feiern.

Autor
Br. Franziskus, Dr. Christoph Joest, geb. 1949 in Heidelberg, hat evangelische Theologie studiert und wurde bei den Jesuiten von Sankt Georgen (Frankfurt a. M.) mit einer Arbeit über die altkirchlich-monastische Tradition in der Spiritualität evangelischer Kommunitäten von heute promoviert. Er ist seit 1973 als zölibatärer Bruder Mitglied der Jesus-Bruderschaft, lebt als Prior des Brüderzweiges in deren Zentrum in Gnadenthal und wirkt u.a. als Spiritual und Exerzitienbegleiter im dortigen "Haus der Stille".

Broschiert, 134 Seiten

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