Beten mit den Wüstenvätern

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Inhalt
Der Band 25 der Reihe Weisungen der Väter, herausgegeben von Archimandrit Gabriel Bunge und dem Benediktiner Jakobus Kaffanke, widmet sich unter dem Titel „Beten mit den Wüstenvätern“ einer Betrachtung zum Gebet auf der Grundlage von ca. 3.000 Sprüchen der Mönchsväter und -mütter, die unter dem Titel Apophthegmata Patrum in der Geschichte des Mönchstums bekannt sind. Die Erst- und Neuübersetzung der Apophthegmata Patrum bietet älteste Zeugnisse christlicher und mönchischer Spiritualität. Die im Kloster St. Scholastika in Dinklage lebende Benediktinerin und Theologin Pia Luislampe hat die im Beuroner Kunstverlag erschienenen Vätersprüche (WdV Bände 14 – 16) auf die Praxis des Gebetes hin ausgewertet und theologisch gedeutet. So sagt sie: Bei verschiedenen Apophthegmata hat man den Eindruck, dass für die Mönche der Wüste (Sketis) das ganze Leben ein Geschehen zwischen Himmel und Erde ist. Die Grenzen zwischen „oben“ und „unten“ sind aufgehoben. Mit leiblichen Augen vor der Herrlichkeit Gottes zu stehen, in den Himmel „entrissen“ zu werden, das ist nicht eigenes Werk und Bemühen des Menschen, das ist die „Kraft des Geistes“ mitten im Leben. Das Apophthegma 14 von Abbas Sisoes erzählt, wie sich für ihn die Tore des Himmels öffnen, wenn der Herr das „Gefäß der Wüste“ holt. Das Ziel seines Lebens hat sich nun erfüllt, er ist zur Vollendung gelangt.

Autor
Pia Luislampe OSB, geboren in Frankreich/Schlesien, 1946 vertrieben, 1961 in die Benediktinerinnenabtei St. Scholastika Burg Dinklage eingetreten, studierte Theologie in Münster/Westfalen. Promotion bei Prof. Dr. Peter Hünermann über Basilius von Caesarea/Kappadokien. Sie leitet Exerzitienkurse, hält Vorträge und gibt Begleitungen. Zahlreiche Veröffentlichungen zum geistlichen Leben liegen aus Ihrer Feder vor.

Taschenbuch, 104 Seiten

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