Benedikt von Nursia und Benedikt von Aniane

Artikel-Nr.: 2345
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Inhalt
Die Mönchsregel des hl. Benedikt basiert zum größten Teil auf dem frühchristlichen, orientalischen Mönchtum und ist dem spätantiken Raum Italiens zuzuweisen. Durch Papst Gregor den Großen, der in seinen "Dialogen" eine Vita des hl. Benedikt verfasste, wurde diese Form des abendländischen Mönchtums besonders herausgestellt und anerkannt. In den folgenden 200 Jahren findet sich die Benediktsregel im entstehenden Frankenreich an vielen Orten als wichtiger Bestandteil der sogenannten „Mischregeln.“ Im Zuge der Reichsgründung durch die Karolinger, insbesondere bei Karl den Großen, setzte sich die Benediktsregel im Gesamtreich vollständig durch. In den „Beuroner Tagen für Benediktinische Spiritualität und Mystik“ wurden die in diesem Band abgedruckten Beiträge 2014 unter dem Leitthema „Karolingisches Mönchtum“ als Vorträge gehalten.

Autoren
Prof. Dr. Georges Descoeudres, *1946 Zürich, Lehrstuhl Kunstgeschichte und Archäologie, Universität Zürich, Emeritierung 2011, Spezialgebiet Baugeschichte, frühes orientalisches und europäisches Mönchtum. Prof. Dr. Dieter Geuenich, *1943 Honnef, Mittelalter-Historiker und Lehrstuhlinhaber, Universität Freiburg i.Br. und Duisburg/Essen, Emeritierung 2008, Spezialgebiet Benediktinerabtei Reichenau. Dr. Walter Kettemann, Studium der mittelalterlichen Geschichte, Promotion bei Dieter Geuenich zu Benedikt von Aniane, 1999. Prof. Dr. Ernst Tremp, *1948 Näfels, Arbeiten zur Mittelaltergeschichte, Titularprofessor Universität Freiburg/Schweiz, Stiftsbibliothekar St. Gallen, Emeritierung 2013. Dr. Gabriele Ziegler, *1958, Patrologin, Vorstandsmitglied der Johannes-Cassian-Stiftung Münsterschwarzach, www.cassian-projekte.de, Übersetzerin der Werke des Johannes Cassian.

Broschiert, 168 Seiten

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